Eltern mit psychischen Erkrankung und die Auswirkungen auf deren Kinder geraten immer mehr in den Fokus im psychosozialen Arbeitsfeld. Sowohl gegenüber betroffenen Eltern als auch bei einer möglichen Gefährdungsbeurteilung für die Kinder sind die Fachleute gefordert professionell zu agieren. Die Forschung beschäftigt sich seit einigen Jahren auch mit der Auswirkung psychischer Erkrankung auf die Erziehungskompetenz und Beziehungsqualität psychisch kranker Eltern. Die Risiko- und Resilienzforschung bietet erste Erkenntnisse.
Das Seminar befähigt Sie, souveräner mit psychisch belasteten Familien zu arbeiten. Sie werden für die Situation der Eltern und ihrer Kinder sensibilisiert und stärken Ihre wertschätzend unterstützende Haltung gegenüber den betroffenen Eltern. Dies erleichtert Ihnen zukünftig den Beziehungsaufbau mit Ihren Klient*innen. Erprobte Instrumente aus der ambulanten Jugendhilfe vermitteln Ihnen außerdem beispielhafte Handlungsempfehlungen und Inspiration für Ihre eigene Tätigkeit.
Inhalte
- „State oft the Art“: Grundlagenwissen mit Blick auf den aktuellen Stand der Forschung
- Handlungsempfehlung am Beispiel des: „Kölner Leitfaden“ und seine Konsequenzen für die Praxis
- Erprobte Instrumente aus der ambulanten Arbeit: Ressourcenkoffer Krisenplan, Frühwarnsystem als konkrete Methoden in der Klientenberatung
- Optional: Systemisch orientierte Gesprächshilfen für die Elternarbeit
- Best Practice: Das vom BMG (Bundesministerium für Gesundheit) 2019
- bundesweit hervorgehobene „Netz I Werk der Stiftung Leuchtfeuer, Köln“ mit Filmbeitrag 2019
- Literaturhinweise: Fachliteratur, Kinderbücher für Psychoedukation
Broschüren zur Weitergabe an Familien
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Technischer Hinweis
Das Seminar findet Online via ZOOM statt. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Internetzugang sowie ein entsprechendes Endgerät. Wir empfehlen einen PC oder Laptop. Für Ton und Bild sind Mikrofon und Kamera erforderlich, in Laptops und mobilen Endgeräten ist beides in der Regel verbaut.
Einige Tage vor dem Termin erhalten Sie eine separate E-Mail, in der alle Zugangsdaten enthalten sind. Ein technischer Support wird Ihnen ebenfalls während der Veranstaltung zur Verfügung stehen.
Barrierefreiheit
Sie benötigen ein barrierefreies Angebot? Kontaktieren Sie uns. Gern setzen wir uns dafür ein, dass Sie bestmöglich teilnehmen können.
Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention
Ergänzend zu den Einführungsseminaren zu den Grundlagen der Traumapädagogik und den Grundlagen zur Gewaltprävention können Sie Ihre Kompetenzen in verschiedenen Seminaren mit traumapädagogischen und gewaltpräventiven Schwerpunkten arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen. Sobald Sie Angebote im Umfang von insgesamt 100 Unterrichtseinheiten absolviert haben, erhalten Sie das Zertifikat „Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention“ der Paritätischen Akademie NRW. Die Seminare sind einzeln buchbar und müssen nicht in chronologischer Reihenfolge besucht werden.
Kursnummer: 2600086

