Prävention sexualisierter Gewalt in der Jugendarbeit (Vertiefungsmodul I)

Ansätze und Ideen für die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – Eine Fortbildungsveranstaltung des PJW NRW für alle Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit

22.09.2025

Anmeldeschluss: 01.09.2025

Der Schutz von jungen Menschen vor sexualisierter Gewalt und weiteren Gefahren für ihr Wohl gehört zum Auftrag aller Einrichtungen und Angebote, die mit Kindern und Jugendlichen in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit arbeiten.
Damit Mädchen* und Jungen* paritätische Einrichtungen als sichere Orte erleben können, braucht es eine strukturelle Verankerung in der eigenen Organisation, einen vereinbarten und verbindlichen Plan: ein Schutzkonzept.

Die Entwicklung eines Schutzkonzeptes stärkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen und verbessert ihren Schutz vor (sexualisierter) Gewalt. Dabei geht es weniger um die Erarbeitung eines einmal festzulegenden verschriftlichten Konzeptes als vielmehr um die Initiierung eines Prozesses, der alle Beteiligten in der eigenen Organisation berücksichtigt.

Die Fortbildungsveranstaltung spricht Fach- und Leitungskräfte an, die in ihrer Organisation die Entwicklung eines solchen Schutzkonzeptes verantworten. Das PJW NRW hat hierzu eine Arbeitshilfe veröffentlicht, die als Ausgangspunkt dient: https://www.pjw-nrw.de/service/publikationen/broschueren-und-arbeitshilfen

Inhalte

Kennenlernen der acht Bausteine eines Schutzkonzeptes sowie der Risikoanalyse als Grundlage

  • Kooperationspartner*innen finden
  • Partizipation als Grundlage
  • Grenzsensible Situationen reflektieren
  • Personal- und Leitungsverantwortung für klare Regeln und Standards
  • Entwicklung eines Interventionsplanes
  • Beschwerdeverfahren
  • Präventionsangebot
  • Schutz im Leitbild verankern

Vorstellung der einzelnen Arbeitsschritte zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes sowie Empfehlung geeigneter Materialien und Methoden für die Umsetzung.

Ihr Nutzen: Nach der Fortbildung …

  • kennen Sie die einzelnen Bausteine, die zu einem Schutzkonzept gehören,
  • haben Sie Ansätze und Ideen entwickelt, wie Sie die Entwicklung eines Schutzkonzeptes in Ihrer Organisation angehen und umsetzen können,
  • haben Sie umfangreiche Materialien und Praxisanregungen zu den einzelnen Bausteinen kennengelernt,
  • haben Sie das Instrument der Risikoanalyse als Grundlage und Ausgangspunkt eines Schutzkonzeptes kennengelernt.

Dieses Vertiefungs-Modul ist Teil eines Fortbildungskonzeptes, das für die Zielgruppe der Mitarbeiter*innen in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit entwickelt worden ist (in Kooperation mit dem Institut für soziale Arbeit e.V.).

Basis- und Vertiefungsmodule

Ergänzend hierzu sind weitere Basis- und Vertiefungsmodule buchbar.

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Die Fortbildungsreihe des Paritätischen Jugendwerkes NRW in Kooperation mit der Paritätischen Akademie wird gefördert mit Landesmitteln des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration aus dem Sonderprogramm „Fördermaßnahmen zur Prävention und Nachsorge sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“.

Gefördert durch …

Logo Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

In Kooperation mit …

Logo Paritätisches Jugendwerk NRW

Kontakt für die Fortbildungsreihe

Simon Schäfer
Weitere Infos über: schaefer@paritaet-nrw.org

* macht Geschlechtervielfalt sichtbar und benennt neben Mädchen* und Jungen* auch Trans* und Inter* sowie Menschen unterschiedlichster Geschlechtsidentitäten.“

Fragen zum Kurs? Sprechen Sie uns an:

  • Nadine Koster

    Nadine Koster

    Bildungsreferentin

    0202 28 22 225

    koster@paritaet-nrw.org

  • Platzhalterbild Fatima El Boujdani

    Fatima El Boujdani

    Sachbearbeiterin

    0202 28 22 228

    seminare@paritaet-nrw.org

Barrierefreiheit

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Kursnummer: 2500771

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