Professionell deeskalieren

Sicher mit aggressiv-ausagierenden und grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen umgehen

15.10.2026

– 16.10.2026

Anmeldeschluss: 10.08.2026

Durch dieses Training erhalten Sie umfangreiches Wissen und erproben Handlungsstrategien, mit Hilfe derer Sie sich gezielt und wirksam auf Konflikte und herausfordernde Situationen vorbereiten können. Sie erweitern Ihre (Selbst-) Wahrnehmung, Ihre Handlungsfähigkeit und Stressresistenz, wodurch Sie zukünftigen Konflikten mit und unter Kindern und Jugendlichen innerlich vorbereiteter entgegen sehen können. Sie trainieren verbale und nonverbale Techniken, mit denen Sie gezielter Einfluss auf den Verlauf von Konflikten nehmen und achtsam mit sich und den Konfliktpartner*innen bleiben können.

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gehören Grenzüberschreitungen und Regelkonflikte zum pädagogischen Alltag. Pädagogische Fachkräfte sind gefordert den Kindern und Jugendlichen einen klaren, angemessenen und sicheren Rahmen zu setzen. Dadurch sind Sie regelmäßig in der Position die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Verhalten zu konfrontieren, die Gültigkeit von Regeln einzufordern und mit entstehenden Konflikten umzugehen. Vor allem in der Arbeit mit sehr belasteten Kindern und Jugendlichen kann es vermehrt und beschleunigt zu emotionalen und aggressiven Eskalationen kommen.

Je sicherer und klarer sich die anwesenden Fachkräfte in solchen Situationen verhalten, desto souveräner und wirksamer können Sie deeskalierend auf die Kinder und Jugendlichen und somit auch auf die Situation einwirken. Durch ein souveränes Auftreten der Erwachsenen entsteht für die Kinder und Jugendlichen ein Gefühl von Klarheit, Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit.

Die Konzeption des Trainingsseminars basiert auf wissenschaftlichen Theorien und praktischen Erfahrungen aus den Bereichen Aggressionsforschung, Gewaltprävention, Traumapädagogik und Konfliktforschung.

Inhalte

  • Psychologische Grundlagen zu Aggression und Gewalt
  • Handlungsleitfaden für einen sicheren und klaren Umgang mit herausforderndem, provokativen und grenzüberschreitendem Verhalten von Schüler*innen
  • Achtsame Konfrontationstechniken
  • Techniken der Anspannungs- und Krisenkommunikation
  • Non-verbale Deeskalationstechniken
  • Techniken zur Stressregulation
  • Umgang mit Konsequenzen und Sanktionen

Im Rahmen einer praxisorientierten Gestaltung des Trainingsseminars berücksichtigen wir Ihre berufsspezifischen Schwerpunkte sowie individuelle Fragestellungen.

Fragen zum Kurs? Sprechen Sie uns an:

  • Platzhalterbild Fatima El Boujdani

    Fatima El Boujdani

    Sachbearbeiterin

    0202 28 22 228

    seminare@paritaet-nrw.org

  • Jan Mathis Bergmann

    Jan Mathis Bergmann

    Bildungsreferent

    0202 28 22 520

    jan-mathis.bergmann@paritaet-nrw.org

Barrierefreiheit

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Zertifikat

Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention

Ergänzend zu den Einführungsseminaren zu den Grundlagen der Traumapädagogik und den Grundlagen zur Gewaltprävention können Sie Ihre Kompetenzen in verschiedenen Seminaren mit traumapädagogischen und gewaltpräventiven Schwerpunkten arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen. Sobald Sie Angebote im Umfang von insgesamt 100 Unterrichtseinheiten absolviert haben, erhalten Sie das Zertifikat „Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention“ der Paritätischen Akademie NRW. Die Seminare sind einzeln buchbar und müssen nicht in chronologischer Reihenfolge besucht werden.

Kursnummer: 2600049

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